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Wer wir sind, was wir können und was unsere Schülerinnen und Schüler erreichen sollen

Besucherandrang am Tag der offenen Tür

Schule digital


In turbulenten Zeiten gilt die längst zum alternativen Faktum gewendete Wegweisung des alten Seneca, wonach wir nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen, mehr denn je. Die enge Verknüpfung von Praxis und Theorie, wie sie die Arbeit der bayerischen Fach- und Berufsoberschulen von jeher prägt, zeigt zudem, dass Leben und Schule nicht in zweierlei Welten stattfinden. Gelegentlich muss sich also auch eine Schule darüber Rechenschaft legen, was sie ist, was sie kann und was ihre Schülerinnen und Schüler im Verein mit den Lehrkräften dieser Schule erreichen sollen. Letzteres, was die Schülerinnen und Schüler erreichen sollen, ist schnell beantwortet: Das Fachabitur, die fachgebundene Hochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife sind die Prädikate, die auch die FFS ihren Absolventinnen und Absolventen gerne als Billett für's Leben, für Beruf und Studium mitgeben mag. Der Tag der offenen Tür, der auch an der FFS regelmäßig stattfindet, lädt nachgerade dazu ein, sich im Vorfeld Gedanken zu machen, wer man ist, was man kann und was die Schülerinnen und Schüler an der FFS erreichen sollen.

Elektropraktikum


Seneca ist immer da

Schulleiter Harald Bauer und sein Stellvertreter Karlheinz Herrbach wiederholen in den Informationsvorträgen, die die FFS für interessierte Schüler und ihre Eltern transparent werden lassen, also auch nicht Jahr für Jahr nur die dürren Fakten, die man leicht auch im Internet nachlesen kann. Natürlich erfuhren auch am 18. Februar 2017 viele hundert Interessierte beim Tag der offenen Tür an der FFS neuerlich die Essentials dieser quicklebendigen berufsbildenden Schule im Herzen von Schweinfurt. Darüber hinaus blickten Bauer und Herrbach aber in die nahe Zukunft der FFS. Einen neuen Zweig werde man bald schon an der FFS kultivieren, führte Bauer an, und die Lehrplaninhalte wie auch die Stundentafeln werden sich weiterhin zukunftsweisend verändert zeigen. Die intellektuellen Grundvoraussetzungen und die Bereitschaft, Anstrengungen für den Erfolg zu unternehmen, die müssen Schülerinnen und Schüler des 21. Jahrhunderts aber nicht anders als bei Seneca in der Antike noch immer selbst mitbringen.

Informationsvortraege


HIT, IBA und SAIT

Wir, so Bauer, sind als Schule zukunftsorientiert, wir können mit einer modernen Medienausstattung aufwarten, wir bieten einen zeitgemäßen Unterricht, der von kompetenten Lehrkräften erteilt wird und sich an den Anforderungen von Beruf und Hochschule orientiert. Und wir verfügen über ein sehr gut ausgebautes Netzwerk zu Hochschulen, Universitäten und Betrieben. Unsere zielorientierte Studien- und Berufsberatung erfolgt in engster Zusammenarbeit mit den Spezialisten der Arbeitsagentur und der Universitäten und Hochschulen. Sie kulminiert im „Informationstag Berufliche Alternative“ (IBA) für die 11. Klassen, im „Schweinfurter Abi-Info-Tag“ (SAIT) für die 12. Klassen und im „Hochschulinformationstag“ (HIT) für die 13. Klassen. Daneben bieten wir die Vorklasse für Schülerinnen und Schüler an, die aus systemischen Gründen noch eine vertiefte Vorbereitung für den Erfolg in der 11. Jahrgangsstufe benötigen. Zum Beginn des Schuljahres 2016/2017 hat die FFS auch eine Integrationsvorklasse eingerichtet. Jährlich so Bauer schließlich, entlassen wir mehr als 500 erfolgreiche Abiturientinnen und Abiturienten, die im Berufs- oder Studienalltag bestehen können.

Kuchenverkauf

 

Hochspannung auf fünf Etagen

Hochspannung

Das alles und noch viel mehr kann man an der FFS. Fünf Etagen konnten interessierte Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern dann im Laufe des Vormittags durchstreifen, um zu sehen, was die FFS ganz praktisch ist und kann. Hochspannung im Physiksaal zum Beispiel, mit dem Mikroskop kleinste Details sichtbar machen, dreidimensional drucken, in der dritten Dimension kickern, Wurzeln ziehen mit und ohne CAS oder miterleben, dass „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ nicht nur ein schönes Aushängeschild ist. Und selbstverständlich durfte man auch in zahlreichen Weltsprachen erfahren, dass Ausgrenzung mit der Sprache beginnt, Integration aber auch. Wie gesagt: nicht nur für einen erfolgreichen Schulabschluss lernen Schüler an der FFS, auch für's Leben.

 

Rüdiger Klein, StR

Bilder von Jochen Birkmann, StR