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Auf den Spuren des nationalsozialistischen Größenwahns


FW11g und FOS-Vorklasse auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände

dokumentationszentrum


Nürnberg galt den Nationalsozialisten bereits sehr früh als äußerst wichtige Stadt, die nicht nur Bühne der alljährlichen Reichsparteitage war, sondern auch den „Nürnberger Rassegesetzen“ ihren Namen gab. Sowohl die 11. Klasse der Fachoberschule als auch die Vorklasse beschäftigen sich im Geschichtsunterricht mit dem düsteren Erbe des Nationalsozialismus, so lag es auf der Hand am Ende des Jahres Geschichte einmal vor Ort zu erleben. Deshalb reisten Die FOS-Vorklasse sowie die FW11g am 19.07. zusammen mit ihrem Geschichtslehrer Herrn Albert und Frau Hein als Begleitperson nach Nürnberg um persönlich das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg zu erkunden.

In Nürnberg angekommen besuchten die Schüler zunächst das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, welches sich im nördlichen Teil der im Dritten Reich erbauten aber letztlich unvollendeten Kongresshalle befindet. Plastisch und am historischen Ort wird hier nochmals der Aufstieg der Nationalsozialisten und der Weg in die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs und des Holocaust dargestellt. Die Ausstellung widmet sich dabei vor allem auch der Rolle Nürnbergs, als Stadt der Reichsparteitage, als Namensgeber für die Nürnberger Rassegesetze sowie schließlich als Durchführungsort der Kriegsverbrecherprozesse nach 1945.

haupttribuene


Im Anschluss an den informativen Ausstellungsbesuch ging es in die freie Natur, vorbei am Dutzendteich, um die Reste der NS-Bauten auf dem Zeppelinfeld zu betrachten und die Haupttribüne dort zu erkunden. Einigen Schülern war der einstige Schauplatz der Reichsparteitage schon durch das „Rock im Park“- Festival, welches alljährlich Musik-Fans aus der ganzen Welt anzieht, und andere Musikkonzerte bekannt.

Als letzte Station der Geschichtsexkursion stand dann noch ein Abstecher in das ehemalige Trafohäuschen des Reichsparteitagsgeländes auf dem Programm. Hinter der Fassade, die noch die Umrisse eines Reichsadlers samt Hakenkreuz erahnen lässt, befindet sich heute eine „Burger King“-Filiale.


Michael Albert, StR