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Schon flügge

Der Informationstag berufliche Alternative (IBA) in der dritten Runde

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Das Schuljahr ist noch nicht zu Ende, da beginnt der Informationskreislauf für die Schülerinnen und Schüler an der Friedrich-Fischer-Schule schon von neuem. Zum dritten Mal hat die FFS ihrer 11. Jahrgangsstufe diesen speziellen Informationstag zum Schuljahresende ausgerichtet, der mit seinen Alternativangeboten zum klassischen Studium weit über den Tag hinausweist. Und wer da glaubt, im digitalen Informationszeitalter bräuchte es solche Veranstaltungen doch gar nicht mehr, der irrt.

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Spannendster Schultag

Information und Beratung, so viel konnte man an der FFS seit der Einführung des IBA schon hundertfach beobachten, sie tun in Zeiten der informationellen Selbstbestimmung mehr Not denn je. Die schiere Fülle der Angebote überwältigt viele junge Menschen. Sie wolle man nicht alleine lassen mit der Qual der Berufs- oder Studienwahl, so Schulleiter Harald Bauer im Audimax der Hochschule Schweinfurt. Er begrüßte dort zum Auftakt des dritten IBA mehrere hundert Schülerinnen und Schüler und schwor sie auf einen der möglicherweise spannendsten Schultage des Schuljahres 2016/2017 ein.

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Wege der Ausbildung

Zwanzig Institutionen, Versicherungen, Banken, Firmen und Weltunternehmen hatten ihre jungen oder junggebliebenen Spezialisten in Sachen Berufs- und Studienberatung an die FFS geschickt. Sie nahmen dort ratsuchende Schülerinnen und Schüler ein wenig bei der Hand, um sie auf erfolgversprechende Wege in Ausbildung, Beruf und Studium zu führen. „Wir wollen Sie nicht auf eine ganz bestimmte Schiene stellen“, erklärte Bauer. Aber man wolle die Augen öffnen helfen, den Schülerinnen und Schülern Chancen, Wege und mögliche Risiken aufzeigen.

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Aufmerksam und interessiert

Das dürfte ihm und dem an der FFS hochgeschätzten Berufsberater Friedrich Walla von der Schweinfurter Arbeitsagentur ebenso gelungen sein wie dem Auftaktreferenten Oliver Proske von der IHK Würzburg-Schweinfurt. Deren souveräne Präsentationen konnten die Schülerinnen und Schüler immerhin knappe zwei Zeitstunden aufmerksam und interessiert bei der Stange halten, ehe sie zu den Fachvorträgen an die FFS wechselten.

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Von der Not mit den Noten

Dort ging es dann freilich schon das eine oder andere Mal richtig zur Sache. Sabrina Lotz, Referentin für Nachwuchskräfte bei der Deutschen Bahn, erklärte beispielsweise in ihrem Vortrag auf Schülernachfrage zur Bedeutung der Schulnoten bei einer Bewerbung, dass man sich bei der DB wenigstens befriedigende Zensuren in Deutsch, Mathe und Englisch von den Bewerbern wünsche. Noch genauer sehe man aber zum Beispiel bei der Zahl der Fehltage hin und eine Bewerbung könne gleich bleibenlassen, wer, obwohl als Schüler schon volljährig, unentschuldigte Fehltage erklären müsste. Wer sich mit Anfang zwanzig nicht einmal korrekt für sein Fernbleiben vom Unterricht entschuldigen könne, so Lotz, der habe bei der Bahn kaum eine Chance.

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Feuer und Flamme

Und anders als etwa an der FFS, so Stefanie Hartmann, die zusammen mit Marco Ziegler unter der Überschrift „Feuer und Flamme für IT“ die Möglichkeiten für Ausbildung oder ein duales Studium bei der Grafenrheinfelder Firma FIS Informationssysteme und Consulting GmbH vorstellte, gibt es beim dreijährigen dualen Studium bei der FIS nicht nur einen festen Stundenplan, sondern vor allem auch keine Verlängerung der Studiendauer. Da gelte es eben dranzubleiben.

Hohe Erwartungen – hohe Anforderungen

Es kristallisierte sich schließlich in vielen Vorträgen heraus, dass heutige Schülerinnen und Schüler gerne mit hohen Erwartungen an die Hochschulen und in Ausbildungsbetriebe kämen. Dem, so zahlreiche Referentinnen und Referenten, stünden aber, gleich wie dramatisch sich der demografische Wandel mittlerweile auf den deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt auswirke, auch hohe Anforderungsstandards der Betriebe, Institutionen und Hochschulen gegenüber. In einem Satz: Zu verschenken habe man nichts, wenn man auch gerne und zahlreich Chancen und Perspektiven eröffne und Erfolgswege aufzeige. Engagement, Leidenschaft, Ausdauer, Ehrgeiz und Freude an der gewählten Ausbildungsrichtung, um hier noch einen Satz hinzuzufügen, müssten die jungen Bewerberinnen und Bewerber für Ausbildungsplätze oder ein duales Studium dann aber schon auch selbst mitbringen.


Rüdiger Klein, Studienrat

 

Diese Institutionen und Unternehmen haben am diesjährigen IBA der FFS teilgenommen:

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