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Betreuung und Fürsorge

Die FS12a und FW12f auf der Palliativstation

Im Rahmen des Religionsunterrichtes besuchten am 17.04.2018 Schülerinnen und Schüler der Klassen FS12a und FW12f zusammen mit den Lehrkräften Sebastian Hellinger und Susanne Kellerhaus die Palliativstation in Schweinfurt.

Die Palliativstation ist eine ausgelagerte Station des St. Josefs-Krankenhauses SW. Dort werden Patienten aufgenommen und behandelt, die auf Grund einer nicht mehr heilbaren Krankheit unter starken Beschwerden leiden. Ziel der Behandlung in der Palliativstation ist das Erreichen größtmöglicher Symptomfreiheit, um dann – wenn möglich – wieder nach Hause entlassen werden zu können. So wichtig wie die medizinische Versorgung ist eine ganzheitliche Betreuung und Fürsorge, die alle Belange der Patienten und auch deren Angehöriger im Blick haben. Dazu gehören unter anderem Psychotherapie, Seelsorge, Kunst- und Musiktherapie. Die Führung durch die „Brücken“-Pflegerin Frau Carina Straßen konnte sehr einfühlsam diesen besonderen Ansatz vermitteln.

Am meisten sprechen die Aussagen der SchülerInnen für sich:

„Wir haben Büro, Schlafzimmer für Angehörige, Wohnzimmer mit Küche und Garten besichtigt. Ich finde es schön diese Erfahrung gemacht zu haben, denn sie hat mir die Angst vor der letzten Zeit meines Lebens genommen.“

„Ein tolles Erlebnis, großartige Menschen, eine Bereicherung für uns Menschen.“

„Es ist beruhigend zu wissen, dass es Orte gibt, an denen die letzte Phase des Lebens so würdevoll wie möglich gestaltet wird.“

„Es war schön sowas mal zu sehen. Ich hatte es mir anders vorgestellt, mehr wie ein Krankenhaus, und hätte nicht gedacht, dass es so wohnlich eingerichtet ist.“

„Der Besuch hat mir gezeigt, dass eine Palliativstation nicht das ist, was ich vorher dachte. Es ist wohnlich und sehr freundlich eingerichtet, gibt einem ein sehr beruhigendes Gefühl und nimmt die Angst, wie ich finde.“

„Im Gegensatz zu ihrem Ruf ein Ort zu sein an den man geht, um zu sterben, ist die Palliativstation in Schweinfurt eher wie ein Ort, an den man geht, um noch einmal zu leben, bevor man stirbt.“

„Mir ist bewusst geworden, dass es auf der Palliativstation nicht vorrangig ums Sterben geht, sondern darum, die noch bleibende Lebenszeit so schön wie möglich zu gestalten. Das Sterben ist nur der kleinste Teil hiervon.“

Susanne Kellerhaus, Dipl.Theol.

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