Exkursion zum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg

Blick auf den Innenhof der Kongresshalle

Das Ende des Schuljahres bietet immer wieder die Möglichkeit, dem gewöhnlichen Schulalltag der Kurzarbeiten, Schulaufgaben und des regulären Unterrichts zu entfliehen. So konnten die Klassen FS11a und FS11b sowie FW11c und FW11d mit ihrem Geschichtslehrer Herrn Albert sowie Frau Braun bzw. Frau Hein den Geschichtsunterricht durch eine Exkursion nach Nürnberg mal ein wenig lebendiger gestalten.

Das ehemalige Trafohäuschen

Dort besuchten die Schüler das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, welches sich im nördlichen Teil der im Dritten Reich erbauten aber letztlich unvollendeten Kongresshalle befindet. Plastisch und am historischen Ort wird hier nochmals der Aufstieg der Nationalsozialisten und der Weg in die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs und des Holocaust dargestellt. Die Ausstellung widmet sich dabei vor allem auch der Rolle Nürnbergs, als Stadt der Reichsparteitage, als Namensgeber für die Nürnberger Rassegesetze sowie als Durchführungsort der Kriegsverbrecherprozesse nach 1945.

Die Haupttribüne am Zeppelinfeld

Im Anschluss an den informativen Ausstellungsbesuch ging es in die freie Natur, vorbei am Dutzendteich, um die Reste der NS-Bauten auf dem Zeppelinfeld zu betrachten und die Hauptbühne dort zu erkunden. Einigen Schülern war der einstige Schauplatz der Reichsparteitage vor allem durch das heutige „Rock im Park“- Festival bekannt, welches alljährlich Musik-Fans aus der ganzen Welt anzieht.

Im Dokumentationszentrum

Als letzte Station der Geschichtsexkursion stand dann noch ein Abstecher in das ehemalige Trafohäuschen des Reichsparteitagsgeländes auf dem Programm. Hinter der Fassade, die noch die Umrisse eines Reichsadlers samt Hakenkreuz erahnen lässt, befindet sich heute ein amerikanisches Schnellrestaurant.

 

Michael Albert, StR