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Auch der schönste Pädagogische Tag muss einmal zu Ende gehen

Keine digitale Welt ohne eine analoge

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Was, wenn im Garten Eden am Baum der Erkenntnis dann doch nur Früchte einer lange ungeahnten Ahnungslosigkeit hingen? Nicht apfelpausbäckig rund und leuchtend rot, sondern rechteckig und mit makelloser Oberfläche, die ein silberglänzendes Apple-Signet zierte?

Ganz einfach: Die Ethik würde der Technik noch weiter hinterher hinken als es heutigentags scheinen mag.

Kinder und Jugendliche beherrschen das Equipment der Digitalisierung und nutzen diese Fertigkeiten wie alle Jugend das Neue immer schon. Auch die Älteren haben vormals oft genug ihre Lesefertigkeit angewandt, um Verbotenes zu studieren. Daran, an der Lust auf das Verbotene und Unzuträgliche, hat die fortschreitende Digitalisierung nichts geändert, außer der Geschwindigkeit, mit der sich Negatives, Unethisches oder Zweifelhaftes verbreiten lassen und verbreiten.

Keine Schule, die damit noch keine Erfahrungen hätte machen müssen.

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Was war zuerst – das Henne-Ei-Problem

Im Rahmen des diesjährigen Pädagogischen Tages an der Friedrich-Fischer-Schule durfte das Kollegium aber durchaus sehen und erfahren, dass die Digitalisierung Arbeitsprozesse nicht alleine beschleunigt, sondern auch extrem und vielfach vereinfacht.

Und, was noch mehr erfreute: Schulleiter Harald Bauer konnte für ein Impulsreferat zum Thema „Digitalisierung“ mit Matthias Zieglmeier M.A. einen ehemaligen Schüler der FFS gewinnen, der zwischenzeitlich ein Bachelor- und Master-Studium erfolgreich absolviert hat und nun an seiner Promotion arbeitet.

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Ein letzter Blick zurück

 

Am frühen Vormittag gab es erst noch Informationen zur „Inklusion“, vorgetragen von der neuen Inklusionsbeauftragten der Schule, StRin Karin Ott-Gehring, und ihrem Vorgänger im Amt, StD Ralf Prosch, der zu Schuljahresbeginn in die Schulleitung wechselte und deshalb diese Aufgabe abgegeben hatte.

Ganz analog dieser Part, und auch der Streifblick auf das 50-jährige Schuljubiläum, das die FFS im Schuljahr 2019/2020 feiern darf. Es wird das auch ein Blick zurück sein auf die analoge Welt von damals, als der erste Apple Computer, der Atari und der Commodore 64 noch lange nicht auf privaten Schreibtischen standen – und in den Schulen schon gar nicht.

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Pädagogik und Autopädagogik im Zeichen der Digitalisierung

Ehe es an diesem Pädagogischen Tag 2018, der auch mehr als acht Stunden vertragen hätte, in die Workshops zu Outlook, Tablets und Teams, Mebis und VIBOS ging, berichtete Zieglmeier von seinem Forschungsschwerpunkt an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Zieglmeier schloss seine Schullaufbahn an der FFS 2008 mit der fachgebundenen Hochschulreife ab. Er studierte dann Lehramt für Realschulen, das er mit dem Bachelor und dem Ersten Staatsexamen beendete. Es folgten das Master-Studium und die wissenschaftliche Mitarbeit im Institut für Erziehungswissenschaften am Lehrstuhl für Pädagogik mit Schwerpunkt Medienpädagogik.

In Schweinfurt fremdelte Zieglmeier an seiner ehemaligen Schule kein bisschen. Ein wenig furchtloser ließ er das Kollegium in Sachen Digitalisierung bei Pädagogik und Autopädagogik dann doch auch zurück.

Angst ist also nicht nur in der anlogen Welt kein guter Ratgeber.

An der FFS schreitet die Digitalisierung voran und schön wäre es halt schon, wenn ein wie auch immer gearteter Digitalisierungspakt den richtigen Weg unterstützen würde.

 

RÜDIGER KLEIN

 

 

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