Aktuelle Informationen

Hinweise zur Unterrichtsorganisation ab dem 15.03.2021 finden Sie hier.

Den Rahmen-Hygieneplan für Schulen in Bayern können Sie über diesen Link einsehen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link:

Kultusministerium Bayern 

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Virtueller Tag der offenen Tür 2021

Hier gelangen Sie zu unserem virtuellen Tag der offenen Tür:

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(Wir empfehlen die Betrachtung mit einem PC oder Mac, da die Nutzung eines Smartphones mit eingeschränkter Funktionalität einhergeht. Der anfängliche Ladevorgang kann einige Sekunden in Anspruch nehmen.)

Informationen zur Anmeldung

Zur Online-Anmeldung für das Schuljahr 2021/2022 gelangen Sie über folgende Links:

       Button BOS

       Button FOS

Die erforderlichen Unterlagen müssen anschließend im Zeitraum vom 22.02. bis 19.03.2021 im Sekretariat der Schule (in Original und Kopie) vorgelegt werden.

Bitte lesen Sie hierzu die wichtigen 
Informationen zur Anmeldung.

 

Schulwettbewerb - Finaldebatte 2021


Kießling Ehrler Knauer Lendziewski Grohe Bauer

Diskussionen, ob Arbeitnehmer ein Recht auf Homeoffice erhalten sollten, sind zurzeit in aller Munde. Aber wo bleiben die Schüler in dieser Diskussion? Digitalisierung sollte nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch in den Schulen stattfinden. Nur so können die Schüler optimal auf die neuen Herausforderungen vorbereitet werden. Dies gilt insbesondere für Oberstufenschüler, denen ein baldiger Einstieg in das Studium und Berufsleben bevorsteht. Was wäre also naheliegender, als den in den letzten Monaten etablierten Online-Unterricht auch weiterhin anzubieten, um die Absolventen schon frühzeitig mit neuen Entwicklungen in der Arbeitswelt wie Homeoffice und Videokonferenzen vertraut zu machen?  

Daher stellen wir uns heute die Frage, ob Schüler der Oberstufe in Bayern ein Recht auf Fernunterrichtstage haben sollten.  Jugend debattiert Logo RGB

Maßnahme:  Ab dem Schuljahr 2022/23 werden alle Oberstufenschüler in Bayern sowohl im Fern- als auch im Präsenzunterricht unterrichtet. Dies gilt also nur für alle Klassen der FOS/BOS sowie der Gymnasien ab der 11. Jahrgangsstufe.  Die Schüler haben dort alle schon einen festen Abschluss in der Tasche und sind auf freiwilliger Basis da, weshalb davon auszugehen ist, dass sie bereits über die erforderliche Selbstdisziplin und Motivation verfügen.
Konkret sollen alle Schüler einer Klasse an zwei festgelegten Tagen in der Woche von zu Hause aus unterrichtet werden. Wenn Tests geschrieben werden, können die Tage natürlich variieren. Die restlichen drei Tage pro Woche werden, wie gehabt, in der Schule vor Ort abgehalten. An diesen Tagen werden hauptsächlich neue Inhalte vermittelt, während im Distanzunterricht vor allem Übungsaufgaben zur Verfügung gestellt werden.
Dies kann über verschiedenen Plattformen wie beispielsweise Microsoft Teams erfolgen, was ja bereits während der Corona-Pandemie ausführlich erprobt wurde.  

Da unsere Maßnahme erst ab dem übernächsten Schuljahr verpflichtend umgesetzt werden soll, haben die Schulen genügend Zeit, um die bereits aus der Corona-Zeit vorliegenden Konzepte auszuarbeiten und zu verbessern. Schulen, die bereits gute Erfahrungen gemacht und die notwendige Infrastruktur aufgebaut haben, dürften natürlich schon früher starten. Denn in jeder Krise gibt es nicht nur eine Chance, sondern auch eine Möglichkeit. Dieses Zitat von Martin Luther King sollte uns ermutigen die Gelegenheit beim Schopfe zu packen und die durch Corona vorangetriebene Digitalisierung der Schulen auch in der Zukunft weiter auszubauen, anstatt wieder ausschließlich auf Präsenzunterricht zu setzten und damit wieder einen Schritt zurück zu machen. 

Deshalb spreche ich mich ganz klar für ein Recht für Schüler der Oberstufe auf Fernunterrichtstage aus. 

Johanna Kießling, FW12d


Mal wieder aus der Besprechung geflogen, deshalb die Matheaufgabe nicht verstanden und zu allem Übel auch noch Internetprobleme - alles Alltag im Onlineunterricht. Auch in unserer Klasse gibt es Mitschüler, die aufgrund technischer Schwierigkeiten dem Unterricht nicht immer folgen können und somit Probleme haben, die neuen Inhalte zu verstehen. Die Folge davon: viele bayerische Schüler fühlen sich nicht optimal auf das Abitur vorbereitet. Wollen wir wirklich die Notlösung aus Corona Zeiten auch in Zukunft weiterführen? Soll dieses Übergangsmodell, dass während einer weltweiten Pandemie entwickelt wurde, tatsächlich auch in besseren Zeiten bestehen bleiben und gar einen Vorteil bringen? Um diese Frage klären zu können, diskutieren wir heute darüber, ob Schüler der Oberstufe in Bayern ein Recht auf Fernunterrichtstage erhalten sollten. 

Ihr (Pro) plant in Eurer Maßnahme, dass jede Schule frei entscheiden soll, welche Plattform sie nutzen möchte. Aber wie schaut es denn datenschutzrechtlich bei vielen Anbietern aus? Der Fachblog Kuketz IT Security warnt beispielsweise unter anderem vor Datenschutzlücken auf der Plattform „Teams“. Unter anderem sei das durchgeführte Tracking, also die Standortverfolgung, nicht rechtmäßig. Aufgrund dessen, kommt der Fachblog zu dem Entschluss, dass die Plattform für sensible Inhalte wie Abfragen oder die Notenbekanntgabe nicht geeignet ist.  

Zudem sollten die Kosten, welche durch den Onlineunterricht entstehen, erstgenommen werden. Fernunterricht erfordert eine gut funktionierende Internetverbindung und geeignete Endgeräte, wie zum Beispiel Laptop oder Tablet. Im Jahr 2019 betrugen die Kosten für einen Laptop im Durchschnitt 715 Euro, für ein Tablet circa 330 Euro. Nicht zu vergessen ist der Internetanschluss, welcher benötigt wird. Ein Anschluss mit 100 Mbit/s kostet derzeit 25,20 Euro. In Deutschland waren 2019 15,9% der Bevölkerung von Armut bedroht. Klar ist, dass ärmere Familien, vor allem mit mehreren Kindern, für diese Kosten kaum aufkommen können. Es stellt eine hohe Belastung für diese Bevölkerungsgruppe dar und begünstigt so die Spaltung der Gesellschaf. Es wird wieder einmal deutlich, wer zur Unterschicht und wer zur Oberschicht gehört.  

Deshalb spreche ich mich klar gegen Fernunterrichtstage für Schüler der Oberstufe aus. 

Maike Knauer, FW12d

Die Eröffnungsreden unserer beiden punktgleichen Erstplatzierten (!) im diesjährigen Schulfinale von Jugend debattiert machen deutlich, wozu unsere Schüler*innen bei entsprechender Vorbereitung sprachlich und inhaltlich in der Lage sind! Neben Johanna Kießling und Maike Knauer sorgten Célina Michelle Ehrler und Corinna Grohe, beide nur ganz knapp dahinter auf den Plätzen 2 und 3, für eine äußerst lebendige und anspruchsvolle Finaldebatte! Das hochaktuelle Thema wurde von den Vieren mit viel Sach- und Fachkenntnis und einer großen Portion rhetorischen Geschicks in seine Bestandteile zerlegt, hinterfragt, Vorteile wurden klar herausgestellt – Probleme deutlich zur Sprache gebracht.

Dass sich die vier Schülerinnen und ihre Kolleginnen Lea Schiefer und Jasmin Lendziewski (als Jurorinnen) trotz des momentanen Prüfungsdrucks bereit erklären, im Regionalentscheid des bundesweiten Wettbewerbs Jugend debattiert am 18.03.21 anzutrteten, fordert einen großen Respekt!

Wir wünschen Ihnen für die nächste Runde interessante Themen, faire, gehaltvolle Debatten und - natürlich - viel Erfolg!

Friedemann Müller, OStR

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