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Pest und Seuchen in der Geschichte


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Das Coronavirus war in diesem Schuljahr ständig und überall präsent. Macht es da überhaupt Sinn, sich auch noch im Rahmen der Seminararbeit mit Seuchen auseinanderzusetzen? Elf SchülerInnen der Friedrich-Fischer-Schulen hielten es für sinnvoll und belegten das Seminarfach „Pest und Seuchen in der Geschichte“, um sich mit ihrem Lehrer durch das Thema zu kämpfen.

Die Geschichte kann dabei helfen gegenwärtige Ereignisse und Entwicklungen besser einzuordnen. Die derzeitige Coronakrise ist bei weitem nicht einzigartig, wenn man auf die Geschichte der Menschheit zurückblickt. Ob im antiken Griechenland, im mittelalterlichen Europa, in der frühneuzeitlichen Neuen Welt oder am Ende des 1. Weltkriegs, immer wieder verbreiteten sich Seuchen und kosteten viele Menschenleben. Der Einfluss dieser Ereignisse auf die weitere Entwicklung der Geschichte ist häufig deutlich größer als gemeinhin bekannt. So hatte etwa die Pest des 14. Jahrhunderts enormen Einfluss auf Wirtschaft und Kultur und steht damit am Beginn etlicher Entwicklungen, die noch heute spürbar sind.

Die SchülerInnen untersuchten in ihren Seminararbeiten die Ursachen, den Verlauf sowie die Folgen verschiedenster Seuchenausbrüche. Dabei zeigte sich immer wieder, dass Abstandsregeln, Desinfektionsmaßnahmen und Mund-Nasenbedeckungen nun wirklich keine neue Erfindung unserer Zeit sind. Auch die Geschichte des Impfens und pervertierte Versuche mit KZ-Häftlingen wurden in Seminararbeiten aufgearbeitet.

Der Seminarbetrieb selbst wurde ebenfalls stark von der derzeitigen Pandemie geprägt. Die Schließung von Bibliotheken konnte jedoch durch rechtzeitige Recherche und die Nutzung des Internets ausgeglichen werden. Auch der gemeinsame Seminarunterricht wurde nach mehrmaligen Quarantäneanordnungen bald weitgehend nach Hause verlagert. Dies wurde aber von den SchülerInnen – inzwischen technisch äußerst versiert – problemlos umgesetzt und von manchem Seminaristen sogar als gewinnbringend erlebt.

Am Ende des Seminars sind die SchülerInnen nun gut darauf vorbereitet auf universitärem Niveau zu forschen und wissenschaftliche Seminararbeiten anzufertigen. Hoffentlich wird dies bald wieder in einem Rahmen, wie er vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie üblich war, möglich sein.

Michael Albert, OStR

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