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Anne Heß unterrichtet an der FFS, führt im Museum Georg Schäfer und stellt jetzt in Ebern aus

Ein Ausflug in magische Kinderwelten und zur Muttergottes im Gebäckhörtchen

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Zuletzt hat die akademische Malerin Anne Heß, die seit Jahren schon an der Friedrich-Fischer-Schule als Kunstpädagogin tätig ist, eine größere Gruppe der FFS-Lehrerschaft durch die Ausstellung „Neue Wahrheiten? Kleine Wunder!“ im Museum Georg Schäfer geführt. Nicht nur diese Ausstellung, die „die frühen Jahre der Fotografie“ spannend, abwechslungsreich und höchst intelligent erzählt und aus den umfangreichen Beständen des Sammlers Hans Gummersbach zusammengestellt wurde, brachte Anne Heß den Kolleginnen und Kollegen anlässlich des diesjährigen Personalausflugs näher, sie führte auch gleich noch zu einzelnen Epoche der Kunstgeschichte, die in der festen Sammlung des Museums mit jeder Menge qualitätvoller Arbeiten präsent sind.


Kinderwelten in Ebern

Als Pädagogin ist Anne Heß zwar regelmäßig an der FFS aktiv, wo sich ihr Kunstunterricht bei vielen Schülerinnen und Schülern größter Beleibtheit erfreut, als Künstlerin ist sie an „ihrer“ Schule bislang aber kaum in Erscheinung getreten. Überhaupt stellt Anne Heß eher selten aus, was allerdings kaum verstehen wird, wer ihre Ausstellung in Ebern besucht. Und das ist fast schon ein Muss.

In der Xaver-Mayr-Galerie der kleinen fränkischen Stadt in den Haßbergen und an der Deutschen Fachwerkstraße stellt Anne Heß aktuell zusammen mit Holzbildhauerin Kathrin Hubl aus. Bis 12. Dezember ist die Ausstellung der beiden Künstlerinnen noch zu sehen. Geöffnet ist sie jedoch nur sonntags von 14 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung unter der Telefonnr. 09531-4756

Anne Heß zeigt in der ersten Etage des ehemaligen Bekleidungshauses an der Ritter von Schmitt-Straße in Ebern, das vor Jahren schon zur Galerie des Bürgervereins Ebern umgewandelt wurde, eine ganze Reihe von zum Teil großformatigen Ölmalereien und einige geistreich witzige Assemblagen, die sich der Muttergottes Maria widmen, die Heß als Zeichnungen in Verpackungen für Cherry-Tomätchen ebenso eingepasst hat wie in goldgrundierte Gebäckhörtchen oder Kuchentablettchen. Die Muttergottes in der Gloriole also da, wo man sie gemeinhin gar nicht erwartet, in einer schnöden Verpackung für Nahrungsmittel.

Als Malerin schreckt Anne Heß, die bei ihren Zeichnungen eher sensibel und zärtlich wirkt, nicht vor der Farbe und auch nicht vor der reinen Farbe zurück. So entstanden in den vergangenen Jahren neben zurückhaltend Ton-in-Ton gemalten Genrebildern oder „Küchenstillleben“ expressiv farbige, ja leuchtende und farbsatte Porträtbilder, die Assoziationen zum magischen Realismus der 1920er Jahre aufrufen, vor allem aber Farbfeuerwerke sind. Eine kraftvolle, magisch anziehende Malerei präsentiert Anne Heß also, die fesselnd und faszinierend auf die Betrachterinnen und Betrachter wirkt. Resümee: Absolut sehenswerte, anziehend schöne und rätselhaft spannende Malerei.

RÜDIGER KLEIN

Bilder aus der Ausstellung von Anne Heß in Ebern:

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