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Hauptsach gudd gess!

Das Saarland hat viel mehr zu bieten

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Ein Bericht von unserer viertägigen Studienfahrt im Rahmen der Fachpraktischen Ausbildung im (Internationalen) Wirtschafszweig


Mittwoch, 29.03.2023: Ankunft in Saarbrücken mit anschließender Stadtführung

Am frühen Mittwochmorgen fuhren wir an der Friedrich-Fischer-Schule pünktlich um 7.30 Uhr Richtung Saarland los. Nach Frankfurt sollten wir uns neben eine Person setzen, welche wir vorher noch nicht gekannt haben und ein Quiz übers schöne Saarland ausfüllen. Ab und zu wurde etwas geraten.

Um ungefähr 13.30 Uhr erreichten wir das B&B Hotel in Saarbrücken. Da man zu dieser Uhrzeit noch nicht einchecken konnte, stellten wir unsere Koffer ab und liefen anschließend zum Rathaus. Beim Rathaus angekommen, durften wir bis 14.30 Uhr die Stadt allein vorab schon etwas erkunden. Danach trafen wir uns wieder am Rathaus, teilten uns in zwei Gruppen auf und erkundeten mit zwei Stadtführern Saarbrücken ausgiebig.

Besonders die Aussicht von der Schlossfestung war atemberaubend schön. Danach sahen wir uns die ausgegrabenen Kasematten von der ehemaligen Burganlage an. Nach dem Regierungsviertel begaben wir uns zurück zum Hotel und checkten ein. Anschließend gab es ein gemeinsames Abendessen in einem italienischen Restaurant. Bis 23.30 Uhr durften wir uns noch in der Stadt frei bewegen, danach war offizielle Bettruhe.

Julian Przibylla, FW11a

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Donnerstag, 30.03.2023: Besuch der Völklinger Hütte und der Saarstahl AG

Als wir am zweiten Tag unserer viertägigen FPA-Studienfahrt vormittags bei der Völklinger Hütte ankamen, wurden wir auch schon direkt in Empfang genommen. Unser Tour-Guide erzählte uns, dass das vollständig erhaltene Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung heutzutage eine UNESCO-Weltkulturerbestätte ist.

Unsere Führung begann in einer alten Fabrikhalle, wo es immer noch nach Öl und Staub roch. Dort berichtete uns der Guide von den miserablen Arbeitsbedingungen, die dort damals herrschten. Er schilderte von Arbeitern, die mehrere Stunden an gigantischen Maschinenanlagen ohne Schutzkleidung arbeiten mussten.

Damals beschäftigte das gigantische Eisenwerk über 100.000 Arbeiter. Während des Ersten und Zweiten Weltkrieges wurden viele Gefangene als Zwangsarbeiter eingesetzt. Zur Erinnerung an die 261 Menschen, die dort ihr Leben im Zweiten Weltkrieg als Zwangsarbeiter verloren, errichtete der Künstler Christian Boltanski einen Erinnerungsort. Ein Gang aus alten rostigen Archivkästchen, der die Namen der verstorbenen Zwangsarbeiter leise zu einem flüstert, während man bis zum Hauptraum gelangt. Ein Raum mit alten, verdreckten Kleidungsstücken jener Menschen, die ihr Leben verloren. Vor allem dieses Bild blieb uns allen in den Köpfen hängen.

Die Führung ging weiter auf das riesige Außengelände, wo wir zuerst die völlig überwucherten Gleise sahen. Dann hieß es, dass wir Sicherheitshelme aufsetzen müssen, da wir uns nun in schwindelerregende Höhen begeben würden. Von ganz oben konnte man nochmals die gigantische Dimension des ehemaligen Werksgeländes überblicken. Am Ende war es eine sehr lehrreiche und interessante Erfahrung, die wir auf dem Areal der Völklinger Hütte erleben durften.

Kevin Schaaf, FW11c

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Am Nachmittag besuchten wir die Saarstahl AG, einen großen deutschen Stahlkonzern in Völklingen. Dieser wurde 1989 gegründet und beschäftigt circa 6.500 Mitarbeiter. Arbeitssicherheit und die Sicherheit der Besucher haben einen sehr hohen Stellenwert, weshalb wir Jacken, Schutzbrillen sowie Helme erhalten haben. Damit wir alle auch verstehen konnten was uns erklärt wurde, hat jeder Kopfhörer bekommen.

Der dort erzeugte Stahl wird unter anderem auch an Schaeffler oder SKF in Schweinfurt geliefert. Bei der Saarstahl AG wird Roheisen weiterverarbeitet, da dieses in Rohform spröde und nicht schmiede-, walz- oder pressbar ist. Es enthält zu viel Kohlenstoff und Schwefel. Diese Stoffe werden durch unterschiedliche Vorgehensweisen herausgenommen, und es werden Legierungselemente hinzugegeben, sodass man am Ende die richtigen Produkte erhält. Bei der Stahlherstellung werden Temperaturen bis fast 2.000°C benötigt, jedoch muss der Stahl langsam abkühlen.

Der erzeugte Stahl wird auch auf vorgegebene Qualitätsstandards geprüft. Danach werden mehrere lange Stangen zusammengebunden und mit Zertifikaten und QR-Codes versehen, damit man verschiedene Informationen recherchieren kann. Eines der Ziele der Saarstahl AG ist es, bis 2030 grünen Stahl herzustellen, dies bedeutet, dass der Stahl umweltfreundlicher produziert wird.

Marlene Domke und Celine Meder, FW11c

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Freitag, 31.03.2023: Besuch der Stadt Metz in Frankreich

Am Freitag fuhren wir nach einem gemütlichen Frühstück mit unserem Bus, der uns immer ganz bequem vor der Haustüre abholte, in die französische Stadt Metz. Als wir dort ankamen, besuchten wir als erstes die beeindruckende Kathedrale „Saint Étienne“, welche die drittgrößte Kathedrale in Frankreich ist. Sie ist im gotischen Baustil erbaut und hat eine Gewölbehöhe von circa 42 Metern und zeigt damit einen sehr großen Innenraum auf.

Nachdem wir diese und vor allem die großartigen Fenster der Kathedrale ausgiebig betrachtet hatten, hatten wir Zeit für eine Mittagspause, in der wir Croissants und Baguette genießen konnten, die Stimmung der französischen Stadt aufnahmen oder die Zeit für ein kurzes Shoppingerlebnis nutzen.

Von dem leichten Regenwetter ließen wir uns nicht beirren und liefen vom Treffpunkt aus zum „Centre Pompidou“, „ein Museum, das das Licht vor allen anderen sieht“. Das Museum erstreckt sich über drei Etagen, in denen sich alles um die moderne Kunst dreht und es sehr viel zu entdecken gibt. Man konnte sich bei diesen großartigen Kunstwerken verlieren und die Zeit vergessen. Im Anschluss fuhr uns unser Busfahrer Atilla wieder zurück ins Hotel nach Saarbrücken. Dort haben wir den Abend noch schön ausklingen lassen, bevor es tags drauf wieder zurück Richtung Schweinfurt ging.

Angelina Linser, FIW11a

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Samstag, 01.04.2023: Rückfahrt nach Schweinfurt

An unserem letzten Tag konnten wir frühstücken, wann wir wollten, solange wir alle bis spätestens 9.00 Uhr da waren. Alles hat am Ende dann auch so funktioniert wie geplant und wir fuhren pünktlich um 9.45 Uhr los.
An einer Raststätte hielten wir an, um uns noch etwas zu stärken. Kurz vor Würzburg wurden wir auch noch von einer Polizeistreife angehalten und durften eine routinemäßige Buskontrolle live miterleben. Um 15.00 Uhr kamen wir dann an der Schule an, konnten unsere Koffer nehmen und nach Hause gehen.

Insgesamt war es eine sehr schöne Fahrt, aber auch verdammt anstrengend! Ich bin mir sicher, so viel wie in diesen 4 Tagen bin ich in meinem ganzen Leben bisher noch nicht gelaufen…

Katharina Neeb, FW11a

 

 

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