Zwei Wochen voller Praxis, Kultur und Selbstständigkeit

Im Rahmen des Erasmus+-Programms hatten sechs Schülerinnen und Schüler der Klassen FT11a und FT11c die Möglichkeit, ein zweiwöchiges Auslandspraktikum in Wien zu absolvieren. Ziel dieses Programms war es, den Jugendlichen nicht nur fachliche Einblicke in verschiedene Unternehmen zu ermöglichen, sondern auch ihre sozialen und interkulturellen Kompetenzen zu fördern.
Ablauf des Praktikums
Die Anreise erfolgte an einem Sonntag, wobei die Gruppe ihre Unterkunft im Weinort Grinzing im Nordwesten Wiens bezog. Ab Montag begannen die Schülerinnen und Schüler ihr Programm bestehend aus den Praktika, verteilt auf vier verschiedene Firmen im Südosten von Wien mit technischem Schwerpunkt und Besuche verschiedener Museen und der Technischen Universität Wien. Dort sammelten sie praktische Erfahrungen in Bereichen wie Maschinenbau, Architektur und Bauwesen und konnten über den Unterricht hinaus neue Erkenntnisse und Erfahrungen sammeln.


Ein besonderes Augenmerk lag bei diesem Aufenthalt auf der Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler. Als betreuender Lehrer war ich lediglich als Ansprechpartner im Hintergrund verfügbar – die Organisation des Alltags, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sowie das Kochen und Einkaufen wurden von ihnen selbstständig übernommen. In der zweiten Woche wurde ich von einer Kollegin abgelöst, die die Gruppe ebenfalls unterstützend begleitete.
Auch Freizeit musste sein
An den frühen Abenden erkundete die Gruppe Wien: Ob ein Spaziergang durch den historischen Stadtkern, ein Besuch des Stephansdoms, ein Ausflug zum Schloss Schönbrunn– die Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit, die kulturellen Schätze der Stadt zu entdecken. Abends wurde manchmal gemeinsam gekocht und Spieleabende veranstaltet, was zusätzlich den Gemeinschaftssinn stärkte.

Fazit
Das zweiwöchige Praktikum war ein voller Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler kehrten nicht nur mit erweitertem technischem Wissen, sondern auch mit gestärkter Selbstständigkeit und neuen Eindrücken aus einer europäischen Metropole zurück. Das Erasmus+-Programm hat damit einmal mehr gezeigt, wie wertvoll internationale Erfahrungen für die persönliche und berufliche Entwicklung junger Menschen sein können.
StD Carsten Kraft
Ergänzungen durch die Schülerinnen (Christiane, Dorothea, Sabrina, Sophia) und Schüler (Carlos, Nasrat) der FT11a/c