Am 17.07.25 tauchte das Seminar „Wirtschaft“ mit dem Rahmenthema „Start-ups“ ein in die Welt der 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen mit dem Ziel, innovative Ideen zu entwickeln, die unsere Welt positiv beeinflussen.
Planspiele fördern den Unternehmergeist
Ganz nebenbei sollten Kreativität und Unternehmergeist gefördert werden. Dafür durften alle 12 Seminaristinnen und Seminaristen im eigens entwickelten Planspiel „SDG Startup Challenge” im werk:raum der THWS in einem spannenden Wettbewerb gegeneinander antreten. Es sollte im Team eine Geschäftsidee entwickelt und der komplette Prozess von der Ideenfindung über den Prototypenbau bis hin zur finalen Präsentation erlebt werden. Während der Einstieg zur Ideenfindung sich noch entspannt gestaltete und der der eine oder andere Teilnehmer feststellen durfte, dass Schaukeln zwar die Kreativität fördert (es gibt tatsächlich einen Schaukelraum), das Geräusch währenddessen aber eher störend wirkt, wartete die erste Herausforderung bereits. Es galt, das nach dem Design-Thinking-Process zuvor analysierte Problem in eine(!) „How-Might-We-Question“ zusammenzufassen. Zeitdruck inklusive.
Probleme sind da, um gelöst zu werden
Die sich anschließende Lösungsfindungsphase hatte es auch in sich. So musste jeder acht „crazy ideas“ finden, wobei die Umsetzbarkeit vernachlässigbar war. Diese wurde erst in der nächsten Phase berücksichtigt und gleich im Prototypenbau umgesetzt. Hier kam man auch (zum Teil erstmalig) mit Lego in Berührung. Der Pitch stand dann ganz am Ende auf dem Programm. Neben dem Logo, dem Slogan, den Finanzierungsmöglichkeiten wurde die Idee auf dem Papier und in echt (eben als Prototyp) präsentiert. Alle drei Teams hatten kreative Ideen, ansprechende Präsentationen und zeigten viel Engagement. Gewinnen kann bei einer Challenge zwar nur eine Gruppe, aber mitgenommen haben alle einiges und eine neue Dynamik im Seminar ist ganz nebenbei auch entstanden. Vielen Dank an Katharina Pfeuffer, die dieses Planspiel für unser Seminar möglich machte. Normalerweise wird es nur für Studierende der Hochschule und im Rahmen der Entrepreneurship-Lehre eingesetzt.
Sania Grimm, StRin