Mit Erasmus+ zum Betriebspraktikum in Wien

Unsere zwei Wochen in Wien waren sehr schön und erlebnisreich. Die ersten Tage unseres Aufenthalts in Wien waren etwas holprig, da wir unseren ICE verpasst haben und die erste Unterkunft nicht zufriedenstellend war. Glücklicherweise war Frau Geßner rund um die Uhr erreichbar, wodurch uns ab dem zweiten Tag schon eine neue Unterkunft bereitgestellt wurde.
Schon am ersten Arbeitstag fing unsere Laune an besser zu werden, da wir gleich das positive Arbeitsklima im Betrieb bemerkten und wussten, dass unsere kommenden zwei Wochen toll werden. Wir haben unser Praktikum bei der Firma Kovac Stahl mit voller Zufriedenheit absolviert. Diese fokussiert sich auf Stahl- und Metallbearbeitung und ist spezialisiert im Laserschneiden von Blechen und Rohren. Ebenso kümmert sich das Unternehmen um die Weiterverarbeitung der Werkstücke, zum Beispiel durch Bohren, Biegen, Schweißen, Kanten verrunden oder Lackieren. In einiger dieser Tätigkeiten durften wir nicht nur zuschauen, sondern uns auch selber unter Aufsicht der Mitarbeiter um die Aufträge kümmern. Die Kollegen waren immer sehr hilfsbereit und haben sich gut um uns gekümmert. Sie waren stets zur Stelle bei Fragen und haben sich für Probleme unsererseits interessiert. Insgesamt waren es auf der Arbeit sehr angenehme zwei Wochen, sodass wir sogar traurig sind, dass diese Zeit zu Ende ist.

In der Nähe der Firma liegt das größte Einkaufszentrum Österreichs, in welchem wir viel Zeit nach Feierabend verbrachten. Die erste Woche haben wir zunächst die Wiener Innenstadt erkundet. Anfangs sind wir bei der Wiener Oper ausgestiegen, danach zur Domkirche St. Stephan und kamen dann zurück zur Albertina. Zum Wochenende hin haben wir das Haus des Meeres besucht, welches wie ein kleiner Zoo aufgebaut war. Das Gebäude ist ein umgebauter Flakturm und hat 11 Stockwerke, wodurch man von ganz oben eine sehr schöne Aussicht über die Stadt hat. Am nächsten Tag ging es für uns in das Schloss Schönbrunn. Mit einer Audioführung besichtigten wir die einzelnen Räume. Anschließend ging es weiter zum Hundertwasserhaus, dieses bestaunten wir von außen. Am letzten Tag der ersten Woche besuchten wir das Palmen- und das Wüstenhaus und den Tiergarten im Schlosspark Schönbrunn. Am Abend besuchten wir den berühmten Prater. In der zweiten Woche merkten wir, wie wenig Zeit noch ist, somit versuchten wir noch viel zu unternehmen. Wir besuchten unter anderem das Naturhistorische Museum, das Kunsthistorische Museum und ließen uns von der Hofburg mit ihrem schönen Garten beeindrucken. Auch das Parlament und das Rathaus haben wir betrachtet. Nach einem ausgiebigen Bummel über den Naschmarkt setzten wir uns am letzten Abend alle gemeinsam in ein Restaurant und beendeten unseren Aufenthalt in Wien – standesgemäß- ganz zünftig mit Wiener Schnitzel und Kaiserschmarrn.
Fabian Brust, Julie Pechura, Nisanur Savas, Silke Schleyer, alle FT11a
